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BANGKOK

Buddha, Coke und schwimmende Märkte


In kaum einer anderen Stadt der Welt prallen Tradition und Moderne so deutlich aufeinander wie in Bangkok. Tempel und Hochhäuser, Meditation und Hektik, Armut und Reichtum. Alles liegt hier eng beieinander.

Dieser Schmelztiegel ist mit seinen rund 400 Tempeln und Klöstern einerseits kulturelles und religiöses Zentrum Thailands, andererseits ist er auch der wirtschaftliche und industrielle Mittelpunkt. Es scheint schon fast ein Stück Thai-Kultur zu sein, das scheinbar Unvereinbare irgendwie doch noch auf reizvolle Art miteinander zu verbinden. So wird der Reisende, der erstmals in die Stadt kommt, zunächst hin und her gerissen sein. Am Besten, man nimmt sich Zeit, die Eindrücke einfach auf sich wirken zu lassen. Da wären zum Beispiel, neben dem Tempelbezirk, vor allem die Klongs, ein Netz von kleinen Kanälen, die Bangkok den Beinamen „Venedig des fernen Ostens“ gegeben haben. Hier gibt es die Schwimmenden Märkte, deren buntschillerndes „Chaos“ man unbedingt einmal erlebt haben muß. Wer so etwas noch nicht gesehen hat, fühlt sich vielleicht am ehesten an Szenen aus „Indiana Jones“ erinnert: schmale Boote dicht an dicht,prall gefüllt mit Körben voll Obst, Gemüse oder Fisch. Heftig feilschende Händler, alle tragen sie die typischen Hüte aus Stroh. Von überall her dringen einem die unterschiedlichsten Gerüche in die Nase, von aromatisch und duftend bis hin zu fremdartig faszinierend. Das Stimmengewirr ist unglaublich. Laute, fast gesungene Anpreisungen, von irgendwoher auch aufgeregtes Geschrei. Ein herrliches, exotisches Gewimmel!

Hotels:

Sehenswürdigkeiten: Im Nationalmuseum, dem größten Museum Thailands, bekommt man einen guten Überblick über die Geschichte des Landes. Im traditionellen Einkaufsviertel Banglampoo kann man in einen wahren Kaufrausch fallen. Für die Sportlichen wird die Besteigung des 79 m hohen Golden Mount mit einem wunderschönen Ausblick über die Stadt belohnt. Der Königspalast wurde 1782 unter Rama I erbaut und biete einen Überblick über thailändische Kunst und Architektur. Der Wat Po wird dominiert von einem 46 m langen und 15 m hohen, vergoldeten, liegenden Buddha und beherbergt derzeit ca. 300 Mönche.